Aktuelles

Verjährung wegen Zustellung des Bußgeldbescheides an den Falschen - Amtsgericht Ludwigslust stellt Verfahren ein

Unsere Mandantin soll mit einem Pkw innerorts 22 km/h zu schnell gefahren sein. Dafür verhängt die Bußgeldbehörde 120,00 EUR Geldbuße, ein Punkt soll nach Rechtskraft einzutragen sein. Die Betroffene erhebt dagegen Einspruch durch ihren Verteidiger.

Beschwerde erfolgreich - Landgericht Fulda hebt vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis wegen Vorwurf der Straßenverkehrsgefährdung auf

Unser Mandant soll mit einem Mietwagen gedrängelt, dann verkehrswidrig überholt und dabei eine vorsätzliche Straßenverkehrsgefährdung begangen haben. Die Staatanwaltschaft erhebt wegen dieses Vorwurfs Anklage beim Amtsgericht Bad Hersfeld. Dieses entzieht dem Angeschuldigten auf Antrag der Staatanwaltschaft sofort gem. § 111 a StPO vorläufig die Fahrerlaubnis.

Amtsgericht Leipzig weist die Klage eines Leipziger Verkehrsbetriebes auf Ersatz von Abschleppkosten nach Falschparken ab

Unser Mandant soll mit seinem Pkw falsch geparkt haben, und zwar so, dass er damit die Durchfahrt von Linienbussen des Schienersatzverkehrs eines Leipziger Verkehrsbetriebes vereitelt habe. Der Verkehrsbetrieb lässt das Fahrzeug des Mandanten abschleppen und verlangt dafür schließlich mit einer Klage vor dem Amtsgericht Leipzig Kosten in Höhe von 289,26 EUR vom Beklagten ersetzt.

Messprotokoll auf Basis veralteter Gebrauchsanweisung - Amtsgericht Leipzig stellt Bußgeldverfahren nach Geschwindigkeitsmessung mit Messgerät TraffiStar S 350 ein

Unser Mandant soll innerorts 21 km/h zu schnell gefahren sein. Die Ordnungsbehörde verhängt dafür ein Bußgeld von 80,00 EUR, ein Punkt im Fahreignungsregister wäre die Folge. Der Betroffene legt gegen den Bußgeldbescheid Einspruch durch seinen Verteidiger ein.

Amtsgericht Weißenburg senkt Geldbuße für Fahren unter Einfluss von THC von 1.000,00 EUR auf 500,00 EUR

Unser Mandant soll unter THC-Einfluss mit einem Pkw gefahren sein. Die Bußgeldbehörde verhängt dafür 1.000,00 EUR Geldbuße und einen Monat Fahrverbot. Die darin liegende Verdoppelung der Regelgeldbuße begründet die Bußgeldbehörde damit, dass der Betroffene etwa eineinhalb Monate vor der Tat schon einmal unter Einfluss von THC mit einem Kfz angehalten und belehrt worden sei, es liege also ein strenger zu ahndender Wiederholungsfall vor.

Thüringer Oberlandesgericht hebt Verurteilung zu zwei Monaten Fahrverbot und 500,00 EUR Geldbuße auf - notwendige Mitwirkung der Staatsanwaltschaft war vom Amtsgericht übersehen worden

Unser Mandant soll mit einem Pkw auf einer Autobahn 65 km/h zu schnell gefahren sein. Die Bußgeldbehörde verhängt dafür 440,00 EUR Geldbuße und zwei Monate Fahrverbot.

Fahrsicherheitstraining als positives Nachtatverhalten - AG Grimma senkt Regelgeldbuße auf 55,00 EUR ab, Punkt fällt weg

Unser Mandant soll mit einem Lkw innerorts 18 km/h zu schnell gefahren sein. Die Ordnungsbehörde verhängt dafür die Regelgeldbuße von 80,00 EUR, ein Punkt "in Flensburg" wäre die Folge. Der Betroffene legt durch seinen Verteidiger Einspruch gegen den Bußgeldbescheid ein.

Amtsgericht Zerbst nimmt wegen Häufung von Gründen einen Ausnahmefall an und sieht von einmonatigem Regelfahrverbot ab

Unsere Mandantin soll mit einem Pkw außerorts auf einer Autobahn 42 km/h zu schnell gefahren sein. Die Bußgeldbehörde verhängt deshalb die Regelgeldbuße von 160,00 EUR und das dafür regelmäßig vorgesehene Fahrverbot von einem Monat.

Fahrlehrer soll Hauptuntersuchung für Fahrschulmotorrad um acht Monate versäumt haben: Amtsgericht Leipzig stellt Verfahren wegen Verjährung ein

Unser Mandant soll den Termin zur fälligen Hauptuntersuchung für sein Fahrschulmotorrad um acht Monate überschritten haben. Die Bußgeldbehörde ahndet das mit einer Geldbuße von 60,00 EUR. Ein Punkt im Fahreignungsregister wäre die Folge.